Es schien alles einfach perfekt, als Lisa, ihr Partner und Scopa aufs Land zogen. Das Stöckli entsprach genau ihren Vorstellungen. Rundum Wiesen, Wälder und Kühe. Allerdings: Das Stöckli gehört zu einem Bauernhaus, und dieses wiederum wird strengstens bewacht von Luna, Hofhündin aus Leidenschaft. Jeder Besucher ist prinzipiell ein Feind.
Zwei sehr unterschiedliche Hündinnen
Scopa ist eine friedliebende Stadthündin. Kühen, Ziegen und ähnlich komischen Wesen stand sie am Anfang eher skeptisch gegenüber. Aber sie gewöhnte sich an die Tiere in der Nachbarschaft. Mit einer Ausnahme: Luna.
Luna war von Anfang an strikt dagegen, dass sich im Stöckli ein anderer Hund breitmachte. Wo käme man denn da hin? Mit Herzblut widmete sie sich fortan der Aufgabe, Scopa von Haus und Hof zu vertreiben. Wann immer Lisa und Scopa auftauchten, wurden die beiden verfolgt, angebellt und Scopa wurde mehrmals gebissen. Luna machte keine halben Sachen.
Verändert sich die eine, verändert sich auch die andere
Jeder Spaziergang, jede Autofahrt begann und endete mit einem Spiessrutenlauf, denn Luna war immer zur Stelle. Scopa fühlte sich durch Lunas Verhalten provoziert. Es war nervenaufreibend. Scopa war unglücklich. Lisa war unglücklich. Luna beharrte auf ihrem Standpunkt. Ihr Verhalten änderte sich auch nach mehreren Jahren nicht. Ein Umzug schien die einzige Lösung.
Lisa fragte mich, ob eine energetische Behandlung durch Kybertron auch dieses Problem lösen könnte. Sie war von der Wirksamkeit des Geräts überzeugt, denn Kybertron hatte bereits bei Scopas Hautauschlag geholfen. Das Kybertron-Gerät erkennt Disharmonien im und um den Körper und besendet ihn mit harmonischen Schwingungen, die den Energiefluss wiederherstellen und die Selbstheilungskraft anregen. So lösen sich Blockaden im Energiesystem von Mensch und Tier.
Ich konnte natürlich nur Scopa besenden, da Luna den Nachbarn gehört. Aber ich war sicher, dass etwas passieren würde, denn wenn sich die Ausstrahlung eines Menschen oder Tieres verändert, verändert sich in der Folge auch das Umfeld. Ich machte also Luna zum Thema der Besendungen für Scopa. Psychische, energetische und auch körperliche Faktoren wurden bei Scopa in Beziehung zu Luna analysiert und besendet. Wenn meine Rechnung aufging, würde Luna die Veränderung in Scopas Energiefeld spüren und ihr Verhalten anpassen.
Nach einer Woche Besendung berichtete Lisa: «Scopa wirkte in den letzten Tagen anhänglich und gleichzeitig etwas zickig mir gegenüber. Wir sind Luna die ganze Woche nur einmal begegnet, auf einem Spaziergang. Luna schnüffelte auf einer Wiese herum und lief weg, als wir in die Nähe kamen. Die Hunde liessen einander in Ruhe, beide stellten aber ihre Rückenhaare. Sonst hat Luna uns die ganze Woche nie angebellt, wenn wir nach Hause kamen. Scopa knurrt, winselt und bellt, alles gleichzeitig, wenn sie Luna von weitem sieht oder riecht. Mein erster Eindruck ist, dass Luna zurückhaltender ist und Scopa provokativer.»
Nach zwei Wochen war die Situation aus Lisas Sicht noch immer nicht entspannt, aber anders. Luna war verwirrt. Irgendetwas ging da vor, aber sie hatte keine Ahnung, was. Scopa veränderte sich langsam und stetig. Es war der gleiche Hund, und trotzdem anders. Diese neue Situation war für Luna gewöhnungsbedürftig. Sie ging Scopa nun öfter aus dem Weg.
Der menschliche Faktor
Der Prozess war spannend. Aber da war noch ein Faktor, den wir bis jetzt ausgelassen hatten: Lisa. Lisa fühlte sich durch Luna mindestens so sehr gestresst wie Scopa. Die Beziehung zwischen Lisa und Scopa ist sehr eng; was immer Lisa plagt, wirkt sich sofort auf Scopa aus und umgekehrt. Für Lisa war Luna ein rotes Tuch, denn wer Scopa nicht mag, den mag sie auch nicht. Lisa schrieb mir, dass sie Luna einfach nicht traue. Sie befürchtete nicht, dass Luna ihr etwas antun könnte, aber es belastete sie, dass Luna Scopa nicht in Ruhe liess. Sie habe das Gefühl, Scopa beschützen zu müssen.
Ich regte Lisa an, ihre Einstellung gegenüber Luna wenigstens ein bisschen zu verändern. Ein kleiner Funken Mitgefühl für Luna war immerhin bereits vorhanden – Hofhündin Luna führte ein deutlich weniger behütetes Leben als Scopa, das konnte Lisa täglich beobachten. Es war Lisa zuwider, aber mit der Zeit unternahm sie kleine Annäherungsversuche an Luna. Luna wusste kaum, wie ihr geschah. Zuerst wurde Scopa zu einer anderen, und nun war Lisa plötzlich offen für Verhandlungen? Sie fühlte sich gezwungen, ihre Taktik zu ändern. Als Einstieg schnupperte sie mal an Lisas Hand und wedelte in freundlicher Hunde-Manier. «Das war mir dann schon fast unheimlich!», meinte Lisa.
Druck erzeugt Gegendruck. Wenn eine Partei dieses Muster durchbricht, ist die andere erst einmal verwirrt. Und dann kann viel passieren. Die zunächst kleinen Veränderungen wurden immer deutlicher. Lisa hatte es zuerst für einen Zufall gehalten, dass Luna manchmal nicht bellend um die Ecke schoss, wenn sie und Scopa auftauchten. Im Lauf der Wochen realisierte sie aber, wie ungewöhnlich das war. Wir haben einfach weitergemacht und Scopa insgesamt fast acht Wochen lang mit dem Thema «Luna» besendet. Gleichzeitig übte Lisa, negative Gedanken über Luna aus ihrem Kopf zu verbannen.
Wir haben die Besendung in der Zwischenzeit eingestellt, denn das Ziel ist erreicht: «Mit Luna lief es diese Woche tatsächlich problemlos. Sie hat uns kein einziges Mal angebellt, wir konnten einfach so an ihr vorbeigehen, wenn sie da war. Sie hat dann jeweils den Kopf weggedreht und Scopa nicht angeschaut. Meistens war sie aber gar nicht da.» Lisa übt sich weiter darin, positiv an Luna zu denken – es fällt ihr immer noch nicht leicht. Aber ihre Freude darüber, wie es jetzt läuft, ist gross.
Die beiden Hunde werden nie ein Herz und eine Seele werden. Aber Lisa und ich finden es eindrücklich, wie viel wir verändern konnten. Einerseits mit der Harmonisierung des Energiefeldes von Scopa und andererseits mit der bewussten Änderung der Haltung von Lisa. Von Umzug ist übrigens keine Rede mehr.

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